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Themensammlung - Meetingarchitektur

Sprecht. Mehr. Miteinander.

Wer die persönliche Meetingkultur im Unternehmen pflegt, profitiert vielfach

Sprecht. Mehr. Miteinander.

Die schöne neue globale Welt: Sie glänzt durch Vernetzung und Distanz zugleich. Längst arbeiten wir mit Kollegen, Mitarbeitern und Kunden rund um den Globus zusammen. Das hat Folgen. Zum Beispiel für die Kommunikationskultur: Scheinbar mühelos überbrücken wir Distanzen via Online-Kommunikation, chatten, skypen, schreiben E-Mails. Ist ja auch so einfach! Und dann sitzt da schließlich noch der Schalk Namens Effizienz im Nacken: Dienstreisen werden unnötig, Spesen eingespart und der Wettbewerbsdruck wird schließlich auch nicht kleiner. Mit anderen Worten: Wer seine Projektarbeit vorantreiben und Entscheidungen zeitnah fällen muss, drückt mal rasch die Kurzwahltaste für die Videokonferenz. So digital, so schön? Nicht ganz. Wer Distanzen virtuell überbrückt, schafft auch Distanz. Was letztlich an der Effizienz kratzt.

Face-to-Face Meetings stehen hoch im Kurs

Zu diesem Ergebnis gelangt die Meetings Mean Business (MMB) Koalition in einer aktuellen Umfrage unter Führungskräften. Demnach sind entgegen dem Trend des ‚Managing Messaging’, wie Dr. Robert Goecke in seinem Werk „Kommunikation von Führungskräften – Fallstudien zur Medienanwendung im Management“ den Rückgang der unmittelbaren synchronen Dialogkommunikation beschreibt, persönliche Zusammenkünfte das Salz in der Suppe eines gut funktionierenden Unternehmens: Arbeits- und Kooperationsmuster werden gestärkt, die berufliche Entwicklung gefördert und die Karriere gepusht. Grund genug für die Umfrageteilnehmer, auf ein Instrument aus der analogen alten Welt zu setzen und dem Thema ‚persönliche Meetingkultur‘ auch 2016 eine hohe Priorität beizumessen. Das lassen sich Unternehmen einiges kosten, die Budgets werden in 37 % der teilnehmenden Unternehmen sogar noch erhöht. Und es zahlt sich aus: Laut MMB sind 97 % der befragten Manager der Überzeugung, dass Meetings ganz konkret einen Return on Investment bringen. Ganze 53 % von ihnen gehen sogar von einem ‚großen Mehrwert’ aus. Anders ausgedrückt: Unterm Strich zahlen die positiven Effekte direkt auf den Profit ein, dieser Überzeugung sind 86 % der Entscheider. Ihr mehrheitliches Fazit: Ihre persönliche Teilnahme an Meetings, Konferenzen oder Events kann niemals durch eine Video- oder Telefonkonferenz aufgewogen werden.

Face-to-Face Meetings bringen New Business

Zumindest erhöhen sie die Möglichkeit für Geschäftserfolge signifikant, diese Erfahrung haben neun von zehn Befragten gemacht: Mit 93 % geben sie ihre verbesserten Fähigkeiten in punkto Business-Deals an, auch das Networking wird gefördert (90 %) und die Professionalität steigt generell (88 %). Zahlen, die für sich sprechen.

Face-to-Face Meetings fördern die Karriere

Zur professionellen Entwicklung zählt für die große Mehrheit neben unternehmerischen Maßnahmen wie Ausbildung und Training (93 %) vor allem auch die Teilnahme an Kundenmeetings und Fachkonferenzen. Das ‚Teilhaben’ im Sinne von Mitreden, Zuhören, Beteiligen, Wachsen. Denn Inspiration bringt erst der Austausch mit Kunden, Kollegen und Vorgesetzten und damit auch für die eigene Weiterentwicklung jede Menge Impulse – und Publikum! Mit 95 % schlägt demnach die Mitwirkung an Kundenmeetings ins Gewicht, Branchenkonferenzen haben mit 86 % ebenfalls einen großen Einfluss auf die professionelle Karriere. Die interviewte Führungsriege spricht hier mit dem Brustton der Überzeugung: 99 % glauben, dass die benannte ‚Teilhabe’ ihre eigene Karriere maßgeblich unterstützt hat.

Face-to-Face Meetings pushen die Geschäftsaktivitäten

Wie bleibt man als Unternehmen am Puls der Zeit und auf der Höhe des Fortschritts? Mehr noch, wie fördert man gleichzeitig das kooperative Miteinander und damit nicht zuletzt auch die (eigene) Produktivität? Am besten durch Face-to-Face-Kommunikation: Themen wie Networking (89 %), Chancen aufs Neugeschäft (86 %), Mitarbeiterbindung und -engagement (80 %), doch auch Trainingsmaßnahmen (73 %) und Trendbeobachtung (62 %) sind für die Manager im persönlichen Meeting am besten platziert. Nicht zuletzt verbessern Meetings, Konferenzen und Events mit 91 % die Zusammenarbeit. Die professionelle Entwicklung und die Produktivität sind mit jeweils 88 % und 84 % ebenfalls ein positiver Nebeneffekt der unmittelbaren Dialogtreffpunkte.

Die Umfrageergebnisse verführen zu einem so klaren wie gut gemeinten Appell: Sprecht mehr miteinander!

Die Ergebnisse der MMB-Umfrage können Sie auch im Original noch einmal hier nachlesen.


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Bildquelle: Fotolia

Autor: Yvonne Egberink

Veröffentlicht am: 03.02.2016


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