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Hotels & Locations

5 Gründe, warum 2017 kein Käufermarkt wird

Knappe Kapazitäten im MICE-Bereich

Allerorten vernimmt man als Branchenakteur in der MICE-Branche, dass die Einkäufer auf Corporate-Seite den Hotels und Eventdienstleistern die Preise diktieren und in Preisverhandlungen das Heft des Handelns in der Hand halten. Im Meetings Trend Watch 2017 von Successful Meetings werden einige gute Gründe aufgeführt, warum das - zumindest im Jahr 2017 - nicht der Fall ist und vor allem die Hotels in Vertragsverhandlungen gute Karten haben.

Obwohl laut Successful Meetings das Hotelangebot die Nachfrage erstmalig seit 2009 übersteigt, gibt es dennoch fünf gute Gründe, die dafür sprechen, dass 2017 kein Käufermarkt wird:

  1. Der überwiegende Teil der neu gebauten Hotelanlagen entsteht in der Low Budget-Kategorie, die üblicherweise eher kleine oder gar keine Meetingflächen im Angebot haben.
  2. Die meist nachgefragten Hotelkategorien für Meetings und Incentives - nämlich Luxusherbergen und 4- bzw. 4 Sterne+-Häuser - haben über's Jahr gesehen eine Auslastungsrate von 75 %, was bedeutet, dass sie im Großen und Ganzen voll sind.
  3. Immer mehr Menschen reisen und übernachten in Hotels. Das Business von Durchreisenden ist in den TOP 25-Märkten äußerst stark. So liegt das Nichtgruppengeschäft - also das Business mit einzelreisenden Geschäftsleuten sowie Leisure-Gästen - im Vergleich zu 2010 heute um 40 % höher. Hinzu kommt, dass die Millenials - also die 28- bis 34-Jährigen - mehr reisen, während die Babyboomer-Generation nicht weniger reist.
  4. Veranstaltungsbudgets in 2017 mögen kleiner aussehen, entscheidend ist aber die Perspektive, aus der man blickt: Laut einer jüngsten Umfrage unter Meeting Professionals von Destination Hotels sagen 37 % der Befragten, dass sie in 2017 mehr Budgets für Meetings zur Verfügung haben - ein signifikanter Sprung von 31,5 % in 2016. Nur 6 % sagen, dass ihr Budget sinken wird - verglichen mit 11 % im letzten Jahr. Aber 30 % sagen, dass sie in 2017 auch mehr Veranstaltungen planen. Zusammengefasst bedeutet das, dass in 2017 mehr Geld für mehr Events investiert wird - d.h. aber nicht, dass Planer mehr Budget pro Meeting zur Verfügung haben.
  5. Preise für Speisen und Getränke steigen weiter kontinuierlich. Bezugnehmend auf den CWT Meetings & Events 2017 Forecast werden steigende Preise für Food & Beverages in Folge steigender Produktionskosten, veränderter Im- und Exportströme sowie allgemein höherer Wareneinsätze erwartet. F&B-Preise waren laut der Studie erneut der drittwichtigste Faktor für Planer bei der Wahl der Location.

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Autor: Dominik Deubner

Veröffentlicht am: 09.03.2017


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